Солипсизм — страница 2

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ist das alleinige Sein Möglichkeit der vollständigen Erkenntnis der Sache Theoretisch ja, die Erkenntnis ist durch Mitteln begrenzt. Nein Die Frage ist sinnlos, weil die Sache fehlt Erscheinungsform der Sache Wesen der Sache Eine Projektion Reine Illusion Absolutes Wesen der Sache Ihre Erscheinungsform Für den Menschen nicht zugänglich Vorhanden nur für den G-tt Nicht vorhanden Nicht vorhanden, weil die Sache fehlt Rolle des Bewusstseins Wiederspiegelung des Seins primär absolut Solipsismus Idealismus von Berkeley. Berkeley war wohl der erste Denker, der behauptete, dass die Sachen ohne Beobachter nicht existieren. So versuchte er die Existenz des G-ttes zu beweisen, der der absolute Beobachter sei. Ohne Ihn könnten nämlich keine Sachen

existieren, die momentan nicht beobachtet werden. Entstehung Der Begriff kam im 19. Jahrhundert auf, um ein philosophisches Problem zu benennen, das mit der neuzeitlichen Philosophie des subjektiven Idealismus selbst in Erscheinung trat und jeder subjektividealistischen Denkweise anhängt. Ausgangspunkt bildet die Philosophie des René Descartes (1596 – 1650) und seiner Lehre. Dem Cartesianismus zufolge gibt es nur zwei Arten des Seins, das denkende Ich (res cogitans) und die Welt der Dinge (res extensa). Logisch und erkenntnistheoretisch ist es nun unmöglich, von der Existenz des einen denkenden Ich auf die Existenz weiterer Ichs zu schließen. Descartes betont: „...die Außenwelt könne ein bloßer Traum sein.“[1] Das Wort stammt aus dem

Lateinischen, „solus“ – eizig, „ipse“ – selbst. Kurze Beschreibung „Die Welt ist meine Vorstellung“ (Schopenhauer) Das Universum eines Solipsisten kann in zwei Teile eingeteilt werden: Das sich selbst bewusste Denken und der Teil, der sich als unbewusstes Denken manifestiert („Außenwelt“). Phaneron Unter Phaneron verstand Peirce alles, was das Subjekt durch seine die Sinnesorgane wahrnimmt, also die Wiederspiegelung der Welt im Bewusstsein. Solipsismus stellt die Frage, ob hinter dem Phaneron überhaupt etwas existiert. Egoismus Manchmal wird Egoismus mit dem Solipsismus vermischt. Als konsequentester Solipsist wird oft Max Stirner genannt, der in seinem Buch „Der Einzige und sein Eigentum“ (1845) einen rigorosen Egoismus vertritt („Mir geht

nichts über Mich“). Stirner meint aber damit keine solipsistische Position, sondern möchte diesen Egoismus im Prinzip allen Menschen zubilligen. Sein Motto besagt, dass der Mensch sich nicht von einer höheren Instanz beherrschen lassen sollte. Kritik und Problematik Zeit: Es ist unmöglich zu beweisen, dass die Vergangenheit existierte. Der Solipsismus führt zum Solipsismus des Moments. Ethik: Der Solipsismus hält nur die eigene Subjektivität für real und stellt somit ein subjektivistisches Extrem des Idealismus dar. Von Kritikern des Solipsismus wird eine solche Haltung meist als extremer Egoismus wahrgenommen, da er andersartige Denkweisen subjektiviert und relativiert. Sprachtheorie: Sprachphilosophische Versuche der Widerlegung.

Kritiker sahen einen Widerspruch darin, dass Solipsisten Sprache als kommunikatives Medium gebrauchen. Dies setze eine intersubjektive Welt voraus, deren Existenz der Solipsismus leugne. Sprache sei ein essentielles Werkzeug, das dem Zweck diene, mit anderen Individuen zu kommunizieren. Warum aber benötigt das Gedankengebäude des Solipsisten eine Sprache, wenn andere Individuen angeblich nicht wirklich existieren? Das ist im Prinzip ein Scheinproblem. Die virtuelle Objekte der Welt des Solipsisten gehören zum unbewussten Denken. Um eine Verbindung zwischen diesem Teil des Unbewussten und dem Bewussten zu erstellen, entwickelt der Solipsist eine Sprache. Aufbau der Präsentation Einführung Die Schüler sollen die Tabelle ausfüllen. Beschreibung

Besprechung der ethischen Seite des Solipsismus (Im Prinzip bewirkt der Solipsismus kaum etwas) Besprechung der Widerlegungsmöglichkeit des Solipsismus. Die zwei Hauptrichtungen der Philosophie und Solipsismus Materialismus Idealismus objektiv subjektiv Solipsismus Wichtige Vertreter und Philosophen Holbach, Diderot Feuerbach, Haeckel, Dühring Marx, Engels, Lenin Aristokles (Plato), Hegel, Schelling; Berkeley (1685 – 1753) Die meisten Religionen Hume (kein Anhänger), Schopenhauer (teilweise). René Descartes (kein Anhänger) Verhältnis zwischen der Materie und der Idee Materie ist primär, Idee ist sekundär Idee ist primär, Materie ist sekundär Materie fehlt, eigene Idee ist absolut Verhältnis des Seins und des Bewusstseins