Luther Martin in krestjanskoy voyne w Germanii — страница 2

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zum Frieden“ . -          Überprüft sie anhand des Evangeliums obwohl er an ihrer Ernsthaftigkeit zweifelt, denn nicht alle unter Bauern können Christen sein. -          Seine Sorge war Bestand des Evangeliums und staatlich-gesellschaftliches Gemeinwohl zugleich, denn die beiden waren im biblischen Kontext einem System zugeordnet – er reagiert konservativ. -          Er wandte sich an die weltliche und kirchliche Obrigkeit: ihr Widerstand gegen das Evangelium und eigennützige Aussaugung des gemeinen Mannes waren Schuld an Aufruhr und somit war dieser Gottes gerechte Strafe gegen die Herren. „Ermahnung zum Frieden“

gliedert sich in 2 Abschnitte. Auf die Vorrede folgen 2 Kapitel die sich direkt an die Obrigkeit und die Bauernschaft richten. Die Schrift schließt mit der Ermahnung zum Frieden an beide Seiten. Missbilligung der Bauernartikel, Luther spricht von >..untregglichen beschwerungen..<. Er wirft den Bauernhaufen vor das Evangelium zu missbrauchen, in dem sie Rotterei zu Zwecken eigener Bereicherung betreiben und es gehe ihnen dabei nicht um den Sieg der Gerechtigkeit. Die Fürsten und Herren fordert er zum Wohlwollen und Konzession auf, gesteht aber gleichzeitig den Bauern nicht zu, das selbe von der Obrigkeit einzufordern. Er bezieht sich auf das Evangelium und sagt, die Auflehnung gegen die Obrigkeit sei Unrecht, denn sie sei von Gott eingesetzt ( vergleichbare Stelle

siehe neues Testament, Römer, Kapitel 13) . Eine Auflehnung gegen diese bedeutet Widerstand gegen Gottesordnung, diese sei illigitim auch wenn wie im vorliegenden Fall die Obrigkeit die Missstände zu verantworten hat. Aufständeder Bauer bedeutet für Luther Eigenjustitz, welche er in >… Sorge vor dem Gotteswidrigen Chaos…< scharf verurteilt. Das Evangelium lässt sich nicht mit Gewalt durchsetzen. Gewalt kann nicht christlich sein. ( siehe dazu seinen letzten Teil der Schrift „Wider die mordischen und räubischen Rotten der Bawren“ – da fordert er die Obrigkeit auf gegen die Aufständischen mit Gewalt vorzugehen, es sei sogar die Pflicht des Obrigkeitamtes) 1. Artikel (>…freie Pfaffenwahl…<) erkennt er an. 2. und 3. Artikel

( Abschaffung des kleinen Zehnts und der Leibeigenschaft) verwirft er gänzlich und nennt es >…eitel Raub und öffentliche Strauchdieberei…< Er schlägt den beiden Seiten ein < freundlich vertrag…> vor ohne aber konkrete Vorschläge zu machen. Den Verfasser dieser Schrift hielt Luther für einen < rottischen Propheten> weil er die biblischen Beläge nicht in der Tat angegeben hat. Mai 1525: Freiherr von Asseburg holt Luther nach Wallhausen, dort hält er eine Predigt über die falschen Propheten. Die Atmosphäre ist aggressiv. Als Zeichen des Protest läutet die Zuhörerschaft mit Glöckchen. Seine Kontrahenten sind nicht gewillt sich belehren zu lassen. Später berichtet Luther 100.000 Teufel in einem

Menschen gesehen zu haben. 3. Mai 1525: (Weimar) Luther berät Herzog Johann und den kranken Kurfürsten (Friedrich den Weisen von Sachsen). Diese denken das man den <..armen Leuten…> die Ursache zu Aufruhr gegeben hat und zögern mit den Maßnahmen gegen die Aufständischen. Luther rät ihm ab die Forderungen der anzunehmen und fordert ihn zum Widerstand auf. 4. Mai 1525: Luther auf seiner Rückreise von Weimar nach Wittenberg) in Seeburg schreibt er einen Brief an den mansfeldischen Rat Johann Rühel und legt ihm nahe mit den Gewaltanwendungen gegen die Aufständischen nicht zu lange zu warten. <…mögen die Bauer noch so zahlreich sein, sie seien Räuber und Mörder, die einen Umsturz betrieben, ihren Herren die

Treue gebrochen hatten und sich zu Unrecht an das Evangelium berufen…> Jetzt fühlt sich Luther persönlich angegriffen. Nach seiner Rückkehr nach Wittenberg will er seinen „neuen Herren“ persönlich gegenüber treten und dabei lieber sterben als ihre Sache einwilligen, mögen sie auch siegen, so finden sie in Gott ihren persönlichen Richter. 10.Mai 1525: ergänzt Luther seine „Ermahnung zum Frieden“ um einen Abschnitt „Wider die stürmenden Bauer“ -          wirf den Bauern ihre Sünden vor und bezeichnet sie als Lügner -          Wirft ihnen den Bruch des Versprechens der Gehorsamkeit ihren Herren gegenüber